Nach der erfolgreichen Exkursion durch die Orlasenke im vergangenen Jahr, ging es am 9.9. auf Bereisung von Projekten im tiefen Süden unserer Region. Mit 13 Teilnehmern fuhren wir von Projekt zu Projekt, zu Macherinnen und Machern. Es war wieder sehr beeindruckend, was in unserer Region mit viel Herzblut und Engagement geschaffen wird.
Die erste Station unserer Reise war der Service-Bootssteg von Christoph Tögel. An der Brücke in Saalburg bietet er neben Liegeplätzen direkt am Steg Ladestationen und Wasser an. Zudem stehen den Nutzern ein Bad mit Toiletten sowie eine mobile Abwasserentsorgung zur Verfügung. Buchung, Laden und Zugänge laufen digital.
In Ruppersdorf stellte uns Anna Füldner ihren Reiterhof vor. Dank LEADER konnte sie sich eine attraktive Reithalle schaffen, die gut ausgelastet ist, so dass sie sich mit dem Reiterhof selbständig machen konnte.
Im Anschluss führte uns der Weg zum Christopherushof nach Altengesees und einer kurzen Kaffeepause. Hier hat die Diakoniestiftung Weimar-Bad Lobenstein gGmbH mit Unterstützung von LEADER verschiedene Projekte umgesetzt. Sicht- und schmeckbarstes Projekt sind Hofladen und Bäckerei. Interessant war auch die Vorführung des geförderten Etikettendruckers, der die Herstellung von Etiketten in Kleinstauflagen ermöglicht. Eine Leistung die auch externen Nutzern angeboten wird.
Gestärkt führte der Weg zur Mitwirkbar im Schieferpark Lehesten. Hier bietet Stefanie Fasora gemeinsam mit Jugendlichen sonntags hervorragenden Baristakaffee an. Darüber hinaus hat sie einen Bücherschrank errichtet und engagiert sich in der Jugendarbeit. In direkter Nachbarschaft zum Schieferpark liegt das technische Denkmal Historischer Schieferbergbau, das LEADER-Mittel für die Schaffung ihres Blauen Salons nutzen konnte und immer wieder sehr eindrücklich ist.
Danach ging es nach Wurzbach zum Kunsthaus Müller. Hier haben die Müllers wieder eine weitere eindrucksvolle Akttraktion geschaffen: ein U-Boot in der Sormitz! Anlass waren das Themenjahr Wasserkunst und das Kulturbudget, dass wir in diesem Jahr zur Verfügung stellen konnten.
Satt an Eindrücken ließen wir die Reise im Handarbeitskorb in Zoppten ausklingen, wo Marianne Graf und der Verein sich und ihrem Ort mit Unterstützung durch LEADER ein „Spaß-Haus“ geschaffen haben, das auch regional ausstrahlt.
Wer nicht teilnehmen konnte, kann alle Projekte jederzeit gerne besuchen.
Für das kommende Jahr ist eine weitere Fahrt geplant, diesmal durch die Mitte unserer Region. Wir freuen uns schon!
Ganz herzlichen Dank an alle Projektträger für ihr Engagement und das öffnen ihrer Türen!



